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Firmung, das ist ...

Die Firmung ist eines der sieben Sakramente – ein realer Berührungspunkt zwischen Gott und Mensch. Vom Wortursprung her soll dieses Sakrament durch Gottes Heiligen Geist den gläubigen Christen für das Leben stärken und ermutigen. So wie bei der Firmspendung, mit den Sinnen wahrnehmbar, das Chrisamöl in die Haut einzieht, so soll auch Gottes Geist in das Leben des Einzelnen einziehen, Raum einnehmen.

In der Regel entscheiden zu Beginn des Lebens Eltern und Paten darüber, ob und wie ein Kind im Glauben erzogen wird, welche Rolle Gebet und Kirche im Familienalltag spielen.

Da es sich bei der Firmung um ein „Erwachsenwerden“ im Glauben handelt, ist hierbei nun eine persönliche Entscheidung des Firmbewerbers gefordert. Der Gläubige wird voll und ganz in die Kirche Jesu Christi eingegliedert und somit ein mündiger Teil einer weltweiten Gemeinschaft mit Rechten und Pflichten. Wer glaubt ist nie allein – lebt nicht (für sich) allein.

Um dieses bekennende „Ja!“ zu sprechen und das Sakrament zu empfangen ist eine (persönliche) Vorbereitung nötig. Diese hat zum Auftrag, sich mit dem eigenen Leben, dem Glauben als auch der Kirche und deren Überlieferungen (im Austausch) auseinanderzusetzen.

Wie bei der Taufe, so soll auch hierbei dem Firmkandidaten ein katholischer Pate mit Rat und Tat zur Seite stehen, ihm bei den anstehenden Lebens- und Glaubensfragen den Rücken stärken.

Für Jugendliche (die jeweils bis zum Sommer mindestens 15 Jahre alt sind/werden) wird jährlich ein Firm-/Glaubenskurs auf Seelsorgebereichsebene angeboten. Bei Fragen und Anliegen können Sie jederzeit mit Pastoralreferent Markus Lüttke Kontakt aufnehmen.

Erwachsene Firmbewerber als auch Konvertiten einer anderen christlichen Kirche wenden sich an das zentrale Büro unseres Seelsorgebereiches in Coburg St. Marien oder sprechen einen der Seelsorger vor Ort direkt an.

Katechetische Videos zur Firmung (Youtube)
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