Zum Inhalt springen

Kirchenverwaltung – was ist das?

Die Kirchenverwaltung ist das kirchliche und staatliche Vertretungsorgan der örtlichen Kirchengemeinde und ihres Vermögens in der Kirchenstiftung in jeder Kirchengemeinde. Sie setzt sich aus dem Kirchenverwaltungsvorstand – gewöhnlich dem Pfarrer der Gemeinde – und den Kirchenverwaltungsmitgliedern zusammen.

Die Zahl der Mitglieder der Kirchenverwaltung bestimmt sich durch die Anzahl der Katholiken in der Kirchengemeinde. Je mehr Katholiken eine Kirchengemeinde zählt, desto mehr Mitglieder hat die Kirchenverwaltung. So sind in einer Gemeinde mit bis zu 2000 Katholiken grundsätzlich vier Kirchenverwaltungsmitglieder und bis zu 6000 Katholiken sechs Mitglieder zu wählen.

Durch Entsendung von 1 bzw. 2 Mitgliedern aus den einzelnen Kirchenverwaltungen wird dann die Gesamtkirchenverwaltung gebildet, die für die übergeordneten bzw. gemeinsamen Aufgaben zuständig ist.

Für die Mitgliedschaft in der Kirchenverwaltung ist ein Mindestalter von 18 Jahren erforderlich. Die Amtszeit der Kirchenverwaltung beträgt sechs Jahre.

Die Aufgabenbereiche der Kirchenverwaltung sind vielfältiger Natur und breit gefächert. Daher kann sich jede Personn mit ihren individuellen Fähigkeiten und Begabungen aktiv einbringen.

Hauptaufgabe der Kirchenverwaltung ist der sorgsame und sparsame Umgang mit dem der Kirchenstiftung anvertrauten Vermögen. Dabei kann es sich um Kapital, Grundstücke oder Gebäude handeln. Auch obliegt es der Kirchenverwaltung, sich um Unterhalt und Nutzung der kirchlichen Gebäude zu kümmern. Ebenso liegt die Verantwortung für die bei den Kirchenstiftungen und in den Kindertagesstätten angestellten Personen bei der (Gesamt-)Kirchenverwaltung.

Die (Gesamt-)Kirchenverwaltung ermöglicht pastorale Arbeit und schafft die Rahmenbedingungen für das Gemeindeleben sowie das freiwilige Ehrenamtliche Engagement Ehrenamtlicher, ohne die die Kirche vor Ort nicht lebensfähig ist. Eine enge Zusammenarbeit mit dem Pfarrgemeinderat ist daher unerlässlich.