Am Pfingstwochenende konnten 48 Jugendliche aus dem Seelsorgebereich Coburg Stadt und Land das Sakrament der Firmung durch Erzbischof Dr. Ludwig Schick in der Pfarrkirche St. Marien in Coburg empfangen.

In seiner Predigt verdeutlichte Erzbischof Schick, dass der Heilige Geist nötig ist, damit das Leben gelingen kann. So habe jeder, wie auch im Paulusbrief an die Korinther geschrieben steht, viele Begabungen und Charismen, die durch den Heiligen Geist lebendig werden. Auch ist der Glaube an Gott ein Geschenk und soll immer wieder erneuert werden. So schenkt der Glaube auch Hoffnung, denn „es wird schon gut“ – in der Familie, in der Beziehung und in der Welt.

Erzbischof Schick zeigte in seiner Ansprache auf, dass die Firmbewerber mit der Firmung eine App „Heiliger Geist“ im Herzen bekommen, die mithilfe von Erinnerung an die Firmung oder Gebete bzw. Gottesdienste immer wieder auf den Bildschirm des Lebens gerufen werden kann. Auch muss die „App“ ab und zu upgedatet und darüber nachgedacht werden, ob man dem Heiligen Geist noch folgt oder die bösen Geister, wie Streit, Lüge, Arroganz überwiegen. Diese können zum Beispiel mit einer Beichte durch den Geist der Liebe, Freundschaft, Solidarität, Hoffnung und Zuversicht ersetzt werden.

Nach dem Segensgebet traten die Firmbewerber mit ihren Paten vor den Erzbischof, der ihnen einzeln das Sakrament der Firmung spendete.

Für die musikalische Gestaltung sorgten eine Schola, Dekanatskirchenmusikerin Gabriele Hirsch an der Orgel und Laura Blümig auf dem Saxophon.